Joachim Schledt,
Ihr parteiloser Bürgermeister



Wahl-Programm Joachim Schledt

Frankenbachgelände

Das Frankenbachgelände bietet enormes Potenzial für Gewerbeansiedlung.
Nach dem Abriss der Altgebäude wurde das Areal auf 40.000 qm erweitert. Die verkehrliche Erschließung erfolgt in Kooperation mit der Stadt Dieburg, über deren Gemarkung eine Zufahrt möglich ist. Nötig sind ein Kooperationsvertrag sowie eine Bebauungsplanänderung im Bereich Frankfurter Straße/Nordring. Anschließend folgen die Erstellung eines Bebauungsplans, die Ausschreibung und Umsetzung der Erschließung durch die Gemeinde Münster. Ab Herbst 2027 kann ein Vorstufenausbau erfolgen – der Spatenstich durch Investoren ist dann realistisch.





Rathaus

Das Rathaus entspricht nicht mehr den heutigen technischen und funktionalen Anforderungen.
Eine Sanierung des Gebäudes würde über sechs Millionen Euro kosten, ein Fachgutachten fordert die dringende Erneuerung der Elektroanlagen. Ein Neubau an gleicher Stelle ist wegen fehlender Ausweichflächen kaum realisierbar. Digitale Verwaltungsangebote und Homeoffice reduzieren den Raumbedarf spürbar. Daher spreche ich mich für die Prüfung eines kostengünstigen Neubaus an einem alternativen Standort aus – inklusive Übergangslösung für die Mitarbeitenden.





Hallenbad

Ein zukunftsweisendes Projekt für Gesundheit und Lebensqualität steht in den Startlöchern.
Seit 2019 ist das Hallenbad geschlossen. Ein Investor plant nun eine neue Schwimmmöglichkeit für Kinder, Senioren und Menschen mit Therapiebedarf. Integriert ist das Bad in ein Gesamtkonzept mit Hotel, Bistro, Kindergarten, Eigentumswohnungen und medizinischer Fitness. Die Planungen laufen – ich begleite diesen Prozess aktiv und unterstütze den Dialog mit dem Investor.






Gewerbe

Gewerbe bedeutet Unabhängigkeit – wirtschaftlich und kommunal.
Der Gewerbesteuersatzes wurde auf 380 % gesenkt. Auf der Beune siedelten sich neue Unternehmen an. Die Einnahmen durch Gewerbesteuer konnten in den letzten Jahren auf 4,5 Mio. € gesteigert werden. Im Vergleich zu Nachbarn wie Dieburg (bis zu 20 Mio. €) bleibt jedoch Luft nach oben. Investitionsfreundliche Rahmenbedingungen, ein attraktives Konzept für das Gebiet Breitefeld und intensive Wirtschaftsförderung sollen weitere Ansiedlungen ermöglichen. Auch neue Gewerbeflächen entlang der Munastraße und der B 26 sind denkbar. Ich bleibe an allen Entwicklungsmöglichkeiten dran.





Vereinsförderung

Vereine sind das Rückgrat unseres sozialen Miteinanders.
Rund 6.700 Bürgerinnen und Bürger engagieren sich in fast 80 Vereinen. Die Förderung wurde von 28.000 € auf 40.000 € jährlich erhöht. Zusätzliche Zuschüsse fließen bei Bauprojekten wie Hallensanierungen oder Sportanlagen. Die Vereinsarbeit ersetzt in vielen Fällen kommunale Jugendarbeit, verbindet Menschen verschiedenster Herkunft und schafft Identität. Deshalb unterstützen wir Vereine auch durch kostenfreie Nutzung von Räumen und Bauhofleistungen – und werden das auch weiterhin tun.


Kinderbetreuung

Familienfreundlichkeit braucht verlässliche Betreuung – heute und morgen.
Aktuell ist der Bedarf an Kita-Plätzen noch nicht ganz gedeckt, es besteht Wartelistenbedarf im Ü3 und im U3-Bereich. In den letzten Jahren wurden Einrichtungen erweitert, neue Gruppen geschaffen und ein KiTa-Neubau initiiert. Durch sinkende Geburten- und Zuzugszahlen wird künftig weniger Neubau nötig sein. Stattdessen setzen wir auf Kooperationen mit Nachbarkommunen und die Sanierung bestehender Einrichtungen – wie der katholischen KiTa Münster und der kommunalen KiTa in Altheim.






Interkommunale Zusammenarbeit

Gemeinsam erreichen wir mehr – regional, praktisch, effizient.
Die Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden wurde deutlich ausgebaut. Ich möchte diese Entwicklung weiterführen – z. B. in den Bereichen Kinderbetreuung, Bauhof, Wirtschaftsförderung, Mobilität, Personal oder Materialbeschaffung. Münster und Dieburg wachsen geografisch zusammen. Eine engere kommunale Verbindung könnte langfristig sinnvoll sein – ich bin offen für eine solche Perspektive.







Jugendzentrum


Jugend braucht Raum – und Stimme.
Ein neues Jugendzentrum soll die bestehenden Strukturen der Kinder- und Jugendarbeit erweitern. Die konkrete Ausgestaltung wird gemeinsam mit Jugendlichen entwickelt. Ihre Wünsche werden berücksichtigt – im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten. Ziel ist ein moderner Treffpunkt für junge Menschen, der ihre Bedürfnisse ernst nimmt und Beteiligung fördert.








"Zieglerhaus" / Hintergasse

Mitten im Ort entsteht Raum für neue Ideen.
Die Gebäude in der Hintergasse und der Odenwaldstraße wurden von der Hessischen Landesgesellschaft erworben. Mietverhältnisse laufen aus, ein Eiscafé bleibt noch bis mindestens 2028. Für die Fläche wird ein Ideenwettbewerb ausgelobt. Ich spreche mich für eine Kombination aus Wohnen und sozialem Treffpunkt mit Gastronomie aus – ein Ort der Begegnung im Herzen von Münster.


Gustav-Schoeltzke-Haus Altheim

Ein Haus mit Geschichte – und mit Zukunft.
Das Gustav-Schoeltzke-Haus dient heute als öffentliche Bücherei und Treffpunkt für Vereine und Privatnutzer. Es wird vielfältig genutzt – von Musikgruppen bis hin zu Gesundheitskursen. Dieses Haus ist ein wertvoller Bestandteil des kulturellen und sozialen Lebens in Altheim. Ich setze mich für seinen dauerhaften Erhalt und die sinnvolle Weiterentwicklung ein. Hier besteht aufgrund der Bausubstanz allerdings erheblicher Investitionsbedarf.


Dreieichbahn (RB 61)

Gute Anbindung stärkt die Region – und die Menschen.
Die RB 61 fährt bislang nur stündlich zwischen Dieburg und Frankfurt. Seit 2019 fordern fünf Bürgermeister einen durchgehenden Halbstundentakt. Eine Machbarkeitsstudie bestätigt: Mit einem zusätzlichen Gleis zwischen Eppertshausen und Ober-Roden ist der Ausbau möglich. Eine Umsetzung wird für Mitte/Ende der 2030er erwartet. Ich werde mich weiter politisch dafür einsetzen, damit das Projekt Realität wird.


Unbebautes Grundstück ggü. Frankfurter Volksbank & Sparkasse

Ein unbebautes Filetstück soll bebaut werden.
Das Grundstück ist seit Jahren ungenutzt. Ich bin seit Beginn meiner ersten Amtszeit 2020 im kontinuierlichen Austausch mit dem Besitzer über eine sinnvolle Nutzungsmöglichkeit. Aktuell deuten sich zwei Möglichkeiten an: Entweder NORMA erweitert seine Verkaufsfläche oder auf dem Grundstück entsteht ein mehrstöckiges Ärztehaus. Einzelheiten darf ich aus Vertraulichkeitsgründen erst zu gegebener Zeit bekannt geben.


Nahversorger mit Wohnungsbau
Im Seerich

Ein lange geplantes Nahversorgungsprojekt nimmt neuen Anlauf.
Nach der Insolvenz des ursprünglichen Investors wurde mit mehreren Interessenten Gespräche geführt und im Mai 2025 einen Vertrag mit einem neuen Partner geschlossen. Da er laut Vertrag bis zu drei Jahre Zeit für die Realisierung hat, setze ich mich dafür ein, dass der Nahversorger möglichst früher entsteht – auch, weil er eine wichtige Option für den derzeit supermarktlosen Ortsteil Altheim ist.


Einführung eines Jugendforums

Die Beteiligung junger Menschen an kommunalen Entscheidungen möchte ich stärken.
Im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ soll dazu ein Jugendforum gebildet werden, in dem Kinder und Jugendliche ihre Interessen einbringen können. Sie erhalten ein eigenes Budget, können Themen selbst bestimmen und ihre Anliegen direkt in die Gemeindevertretung tragen. Ziel ist es, junge Menschen frühzeitig an demokratische Prozesse heranzuführen und ihnen eine Stimme in ihrer Kommune zu geben.


Gemeindeeigene Wohnungen

Die baulichen Zustände vieler gemeindeeigenen Wohnungen sind den Bewohnerinnen und Bewohnern auf Dauer nicht zumutbar. Die Gebäude in der Goethestraße wurden 1955 erbaut und sind somit fast 70 Jahre alt. In einem extra dafür erstellten Gutachten wurde ein „erheblicher Instandhaltungsstau“ festgestellt. Bereits mit Zustimmung zum Haushaltssicherungskonzeptwurde durch die Gemeindevertretung wurde 2024 beschlossen, dass eine Umwandlung der Mietwohnhäuser über Erbpachtverträge für den sozialen Wohnungsbau erfolgen soll und dass damit der Kostendruck für Sanierung und Verwaltung reduziert wird. Zu klären ist, wer die Gebäude wann abreißt und neu baut.